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...ein Menschlein. Hineingeboren in die Welt, ohne darum gebeten zu haben. So wenig wie alle anderen der vielen Menschlein in dieser Welt.

Die ersten paar Jahre lebte dieses Menschlein recht vergnügt, genau so wie es für ein Menschlein in seiner Größe sein sollte. Es gab schöne und lustige, weniger schöne und traurige Tage. Alles so wie es sein sollte. So hätte es für das kleine Menschlein weiter gehen sollen. Aber irgendwann hörte das plötzlich auf. Es kamen nicht mehr die schönen und lustigen Tage, die unbeschwerten, ausgelassenen. Ganz plötzlich war es damit vorbei.

Dem Menschlein ging es gar nicht mehr gut, es fühlte sich nur noch traurig und wollte mit den anderen Menschlein nichts mehr zu tun haben. Es versteckte sich hinter einer großen und dicken Mauer. Dort hockte es, kam nur sehr, sehr selten mal zum Vorschein. Statt dessen schickte es ein anderes kleines Menschlein vor, das seine Rolle übernahm. Aber es war ganz anders, als es selbst war. Es war böse und zornig, tat Dinge die es selbst nie getan hätte. Die anderen Menschlein bemerkten diese Wandlung nicht, sie glaubten alle, sie hätten nach wie vor das gleich Menschlein vor sich, es wäre halt etwas frecher geworden und man könnte es halt nicht mehr so lieb haben, aber was soll’s, es geht uns ja nichts an. Wir machen einfach die Augen zu und denken uns es ist alles so wie es immer war.

Das böse Menschlein tat vieles was das andere Menschlein nicht wollte, deshalb versteckte es sich immer mehr, es hatte gar keine Kraft mehr das böse an die Seite zu schieben. Verzweifelt hockte es hilflos hinter seiner Mauer. Ab und zu versuchte es Zeichen zu geben, zu einigen Menschlein vor dieser Mauer, aber keiner erkannte diese Zeichen oder wollten sie sie nicht erkennen? Das Menschlein musste mit anschauen was das böse alles anstellte, musste alles mit anfühlen was es machte und was es machen ließ. Das böse Menschlein war so schlecht, es tat die schlimmsten Dinge und es ließ die schlimmsten Dinge mit sich machen. Es ließ sich wehtun von dem großen Menschlein, immer wieder. Es sagte niemals nein wenn das große Menschlein in sein Bett kam und ihm wehtat und wollte, dass es eklige Sachen machte. Das große Menschlein sage immer das kleine findet das ja so schön und das böse sagte nie nein. Das große wollte das immer mehr machen und das kleine böse ließ das immer machen. Es war sooo böse. Sagte das ist schön und das ist toll und hat das große dann noch angefasst und dann hat das große gespuckt, aber nicht aus dem Mund aber in den Mund von dem kleinen. So böse war das kleine Menschlein.

Fotsetzung folgt....

30.8.07 18:05
 


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